| Die
"BLAUEN" ... ein Verein mit vielen Facetten |
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Die Geschichte des Vereins begann im Jahre 1906 mit der Gründung der Sportabteilung derJünglings-solidalität, die sich der damals in Viernheim ganz neuen Sportart Fußball verschrieben. Nach
dem ersten Weltkrieg wurden die "Sodalen" Teil der Deutschen
Jugendkraft (DJK). In der Folge kamen zu den Fußballern Turner, Leichtathleten,
Fechter und ein Spielmannszug. 1927 folgten die Handballer und Faustballer. Im
gleichen Jahr entstand auf dem heute noch benutzten Gelände an der Lorscher
Straße weitgehend in Eigenhilfe die Anlage der Sportplätze. |
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Jünglings-Sodalität |
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DJK-Spielmannszug |
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1930 wurde die Sporthalle als erste überdachte Sportstätte in Viernheim errichtet. Am 22.06.1934 wurde die DJK von den neuen Machthabern verboten. Die Mitglieder des verbotenen Vereins wechselten mehrheitlich in den TV 1893 Viernheim, welcher anschließend seinen kompletten Sportbetrieb auf den DJK-Platz verlegte. Nach dem 2. Weltkrieg einigten sich die Verantwortlichen der früheren DJK und des TV 1893 darauf, den Sportbetrieb wie in den letzten Jahren fortzuführen. Um den Auflagen der Besatzungsmächte zu genügen, wurde eine Namensänderung in TSV 1893 durchgeführt. |
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Bau der alten TSV-Halle |
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Männer der ersten Stunde |
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Adolf Effler
Hans Beikert
Carl Rutz
Josef Helbig
Nikolaus Bugert Gesamt-Vorstand Fußball Handball Handball Turnen |
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Das
DJK-Gelände war nach dem Ende des Krieges bis Mai 1947 von der Militärregierung
beschlagnahmt, so dass der volle Sportbetrieb des TSV erst danach wieder
aufgenommen wurde. Lediglich die Handballer spielten bis Mitte 1947 auf dem
damaligen Waldsportplatz. Die Fußballer konnten erst nach einer notdürftigen
Instandsetzung des Hauptspielfeldes, im Sommer 1947, den Spielbetrieb wieder
aufnehmen. Im Frühsommer 1952 traten die Abteilungen Turnen, Leichtathletik und Tischtennis komplett aus dem TSV 1893 aus und gründeten den TV 1893 Viernheim wieder neu. Wegen der Namens- und Eigentumsrechte kam es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, die mit einem Vergleich endete und zwar nahm der TSV das Gründungsjahr der früheren DJK, nämlich 1906, in seinen Vereinsnamen auf. Die Mitglieder Nikolaus Bugert, Abt. Turnen, Ernst Kempf, Abt. Leichtathletik, Karl Hanf und Erich Neckermann, Abt. Tischtennis ermöglichten einen sofortigen Neuaufbau dieser Abteilungen im TSV 1906. Ab
1967 wurde der Basketballsport im neuen Verein heimisch und seit dem Herbst 1991
verfügt der TSV außerdem über eine sehr leistungsfähige Triathlon-Abteilung. Im
Jahre 1996 hat der TSV von der Stadt die Verwaltung des angestammten Stadiongeländes
an der Lorscher Straße mit dem Rasenplatz, zwei Hartplätzen, der kleinen
TSV-Halle sowie der großen Rudolf-Harbig-Halle, die 1972 von der Stadt
Viernheim gebaut worden war, übernommen. Die
kleine TSV-Halle nutzt der Verein teilweise für sportliche Zwecke, vor allem
aber für gesellige Ereignisse. Zahlreiche Weihnachtsfeiern für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene, die Fastnachtsveranstaltungen der Handballer, die
"Kerwe-Scheuer" der Basketballer sowie die alljährlichen
Inszenierungen der vornehmlich von der Fußballabteilung getragenen
Frauentheatergruppe des TSV geben ein gutes Zeugnis von Einfallsreichtum und
Engagementbereitschaft der TSV-Vereinsfamilie. Im
September 2008 fusionierte der TSV 1906 mit der Spielvereinigung Amicitia
Viernheim und trägt seither den Vereinsnamen TSV Amicitia 1906/09 Viernheim
e.V. und führt das nachfolgende Vereinslogo.
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